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	<title>Kommentare zu: Kommunale Jugendsozialarbeit</title>
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	<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 10:29:34 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Freddi</title>
		<link>http://dsdz.info/2008/10/kommunale-jugendsozialarbeit/#comment-27</link>
		<dc:creator>Freddi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 10:15:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dsdz.info/?p=172#comment-27</guid>
		<description>Also bei uns wars eher so, dass die Betreuer oft zu pädagogisch waren.
Etwas anderes bleibt denen auch oft nicht übrig, weil wenn man keine Gelder hat und nix selber beschließen oder aufbauen darf, dann muss man halt mehr reden. Less Talk. More Action!

Bei selbstverwalteten Jugendzentren gibts ja auch keine Betreuer. Allerdings sprechen diese Häuser dann nur einen sehr kleinen Kreis an Jugendlichen an.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also bei uns wars eher so, dass die Betreuer oft zu pädagogisch waren.<br />
Etwas anderes bleibt denen auch oft nicht übrig, weil wenn man keine Gelder hat und nix selber beschließen oder aufbauen darf, dann muss man halt mehr reden. Less Talk. More Action!</p>
<p>Bei selbstverwalteten Jugendzentren gibts ja auch keine Betreuer. Allerdings sprechen diese Häuser dann nur einen sehr kleinen Kreis an Jugendlichen an.</p>
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		<title>Von: Renate Schlipf</title>
		<link>http://dsdz.info/2008/10/kommunale-jugendsozialarbeit/#comment-25</link>
		<dc:creator>Renate Schlipf</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 15:48:58 +0000</pubDate>
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		<description>Im Jugendzentrum in Abtsgmünd lief es ähnlich, nur meiner Meinung nach etwas grasser.
Das Juze wurde 1998 von der Gemeinde genehmigt und gebaut. Es diente als Nachfolger bestehender Bauwagen in und um Abtsgmünd. Die Gemeinde war allerdings der Aufassung, dass das Juze von erwachsenen Ehrenamtlichen und Jugendlich selbst geleitet werde könnte. Keine weiteren "unnötigen" Kosten sollten durch das Juze entsthen, auf einen hauptamtlichen Angestellten wurde also verzichtet. Nach kurzer Zeit wurde im Juze "geraucht und gesoffen". Das Juze kam so bei der Bevölkerung so in Verruf, dass heut nur noch eine kleine Gruppe von Jugendlichen dorthin kommt, obwohl es seit einiger Zeit von dem Verein "Juki" unterstützt wird und auch einen hauptamtlichen Betreuer hat (der allerding gelernter Heimerzieher ist und in der offenen Jugendarbeit kaum Erfahrung hatte, außerdem muss er nebenher das Juze in Westhausen betreuen). Somit hat das Juze nur dreimal in der Woche geöffnet.
Es lohnt sich für Gemeinden nicht, Juzes zu bauen, wenn keine pädagogische Betreuung gewähleistet ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jugendzentrum in Abtsgmünd lief es ähnlich, nur meiner Meinung nach etwas grasser.<br />
Das Juze wurde 1998 von der Gemeinde genehmigt und gebaut. Es diente als Nachfolger bestehender Bauwagen in und um Abtsgmünd. Die Gemeinde war allerdings der Aufassung, dass das Juze von erwachsenen Ehrenamtlichen und Jugendlich selbst geleitet werde könnte. Keine weiteren &#8220;unnötigen&#8221; Kosten sollten durch das Juze entsthen, auf einen hauptamtlichen Angestellten wurde also verzichtet. Nach kurzer Zeit wurde im Juze &#8220;geraucht und gesoffen&#8221;. Das Juze kam so bei der Bevölkerung so in Verruf, dass heut nur noch eine kleine Gruppe von Jugendlichen dorthin kommt, obwohl es seit einiger Zeit von dem Verein &#8220;Juki&#8221; unterstützt wird und auch einen hauptamtlichen Betreuer hat (der allerding gelernter Heimerzieher ist und in der offenen Jugendarbeit kaum Erfahrung hatte, außerdem muss er nebenher das Juze in Westhausen betreuen). Somit hat das Juze nur dreimal in der Woche geöffnet.<br />
Es lohnt sich für Gemeinden nicht, Juzes zu bauen, wenn keine pädagogische Betreuung gewähleistet ist.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Freddi Brütting</title>
		<link>http://dsdz.info/2008/10/kommunale-jugendsozialarbeit/#comment-18</link>
		<dc:creator>Freddi Brütting</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 16:10:13 +0000</pubDate>
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		<description>Seit 1999 gibt es in meiner Heimatstadt ein Jugendzentrum.
Es wird von der Stadt zusammen mit dem Roten Kreuz betrieben.
Als das Juze aufgemacht hat, haben sich so ziemlich alle Jugendlichen dafür interessiert. Eine Zeit lang liefs auch echt gut. Wir hatten einen Jugendzentrumsrat, Konzerte, Billardturniere etc.
Irgendwann liefs dann nicht mehr so gut...
Ursachen waren wohl die ständig wechselnden Sozialarbeiter und Zivis. 
Außerdem wurden Vorschläge des Juzerats (z.B. Skaterpark) einfach ignoriert.

Hinzu kommt, dass das Juze eine Zielgruppe von 13 bis 17 Jährigen hat. Wer diese Bioklippe übersprungen hatte, musste sich was anderes suchen.

Ein weiteres Problem ist, dass das Juze am Freitag nur bis 22.00 Uhr auf hat und am Samstag und Sonntag geschlossen hat. Das sind aber gerade die Zeiten, in denen man als Jugendlicher Zeit hat, was zu unternehmen oder Freunde zu treffen. Unter der Woche hat man genug Stress mit Schule etc.

Eine einfache Lösung: Zur Tanke gehen. Die hat jeden Tag bis 24 Uhr auf.
Eine kompliziertere Lösung: auf die Jugendlichen hören, sie ernst nehmen und Angebote machen die auch attraktiv sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 1999 gibt es in meiner Heimatstadt ein Jugendzentrum.<br />
Es wird von der Stadt zusammen mit dem Roten Kreuz betrieben.<br />
Als das Juze aufgemacht hat, haben sich so ziemlich alle Jugendlichen dafür interessiert. Eine Zeit lang liefs auch echt gut. Wir hatten einen Jugendzentrumsrat, Konzerte, Billardturniere etc.<br />
Irgendwann liefs dann nicht mehr so gut&#8230;<br />
Ursachen waren wohl die ständig wechselnden Sozialarbeiter und Zivis.<br />
Außerdem wurden Vorschläge des Juzerats (z.B. Skaterpark) einfach ignoriert.</p>
<p>Hinzu kommt, dass das Juze eine Zielgruppe von 13 bis 17 Jährigen hat. Wer diese Bioklippe übersprungen hatte, musste sich was anderes suchen.</p>
<p>Ein weiteres Problem ist, dass das Juze am Freitag nur bis 22.00 Uhr auf hat und am Samstag und Sonntag geschlossen hat. Das sind aber gerade die Zeiten, in denen man als Jugendlicher Zeit hat, was zu unternehmen oder Freunde zu treffen. Unter der Woche hat man genug Stress mit Schule etc.</p>
<p>Eine einfache Lösung: Zur Tanke gehen. Die hat jeden Tag bis 24 Uhr auf.<br />
Eine kompliziertere Lösung: auf die Jugendlichen hören, sie ernst nehmen und Angebote machen die auch attraktiv sind.</p>
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