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	<title>Kommentare zu: Kommunale Energieversorgung</title>
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	<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 07:27:52 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Roman Götzmann</title>
		<link>http://dsdz.info/2008/11/energieversorgung/#comment-50</link>
		<dc:creator>Roman Götzmann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 09:31:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dsdz.info/?p=288#comment-50</guid>
		<description>Forderungen der Jusos Waghäusel zur kommunalen Energiepolitik

Der Klimawandel und seine Folgen sind in aller Munde. Ob Europäische Union, Bundes- oder Landesregierung: alle politischen Ebenen legen Maßnahmenpakete vor, wie der Kohlendioxidausstoß reduziert und gleichzeitig die Energieversorgung sichergestellt werden kann.

Es reicht allerdings bei weitem nicht aus, auf das politische Handeln Anderer zu warten. Auch in unserer Stadt gilt es, auf der einen Seite die Potenziale im Bereich der Erneuerbaren Energien zu heben und auf der anderen Seite Energie einzusparen. 
Hierbei muss aus unserer Sicht die Stadtverwaltung mit gutem Beispiel vorangehen und entsprechende Maßnahmen umsetzen.
Ziel muss es sein, dass die städtischen Einrichtungen bis zum Jahr 2015 ein Viertel weniger Energie verbrauchen als zur Zeit.

Wir fordern daher:

1. Kommunales Investitionsprogramm Regenerative Energie

a) Um den regenerativen Energien in der Stadt zum Durchbruch zu verhelfen, soll die Stadt ein Investitionsprogramm auflegen. Pro Jahr soll eine kommunale Einrichtung mit einer Solaranlage zur Energie- und Wärmegewinnung ausgerüstet werden. Priorität haben dabei die größeren kommunalen Gebäude.
Zur Finanzierung soll hierfür die Konzessionsabgabe herangezogen werden.

b) Darüber hinaus soll die Möglichkeit geprüft werden, den Energiebedarf öffentlicher Einrichtungen mit Hilfe von modernen Blockheizkraftwerken zu decken.

c) Der Betrieb aller vorher genannten Strom- und Wärmelieferanten erfolgt durch die Stadt Waghäusel. Damit kommt neben den ökologischen Vorteilen auch der finanzielle Vorteil wieder bei den Bürgern an.

2. Energie einsparen!

a) Bei der Neuanschaffung von Fahrzeugen für die Stadtverwaltung ist darauf zu achten, dass diese den neusten Umweltanforderungen gerecht werden. Hierbei gilt der von der EU vorgeschlagene Orientierungsrahmen von 120 Gramm CO2/km. Davon ausgenommen sind selbstverständlich die entsprechend notwendigen Fahrzeuge von Bauhof, Stadtgärtnerei und Feuerwehren.

b) Die städtischen Gebäude sollen im Bereich der Wärmenutzung den Vorgaben des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes unterworfen werden. Dieses sieht ab 2010 für bestehende Bauwerke einen 10-prozentigen regenerativen Anteil am Warmwasser- und Heizwärmebedarf verpflichtend vor. Dieses Ziel soll schnellstmöglich erreicht werden.

c) Das Anstrahlen öffentlicher Gebäude und Kirchen in der Nacht sollte zeitlich begrenzt werden.

d) Bei neu eingerichteten Straßenlaternen ist möglichst auf solarbetriebene LED-Leuchten zurückzugreifen. Wo dies nicht möglich ist, sollten dennoch besonders energiesparende Lampen eingesetzt werden, die auch über eine Dimmerfunktion verfügen sollten, um den Verbrauch besser regulieren zu können.

e) In allen öffentlichen Einrichtungen sind umgehend Energiesparlampen anzubringen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Forderungen der Jusos Waghäusel zur kommunalen Energiepolitik</p>
<p>Der Klimawandel und seine Folgen sind in aller Munde. Ob Europäische Union, Bundes- oder Landesregierung: alle politischen Ebenen legen Maßnahmenpakete vor, wie der Kohlendioxidausstoß reduziert und gleichzeitig die Energieversorgung sichergestellt werden kann.</p>
<p>Es reicht allerdings bei weitem nicht aus, auf das politische Handeln Anderer zu warten. Auch in unserer Stadt gilt es, auf der einen Seite die Potenziale im Bereich der Erneuerbaren Energien zu heben und auf der anderen Seite Energie einzusparen.<br />
Hierbei muss aus unserer Sicht die Stadtverwaltung mit gutem Beispiel vorangehen und entsprechende Maßnahmen umsetzen.<br />
Ziel muss es sein, dass die städtischen Einrichtungen bis zum Jahr 2015 ein Viertel weniger Energie verbrauchen als zur Zeit.</p>
<p>Wir fordern daher:</p>
<p>1. Kommunales Investitionsprogramm Regenerative Energie</p>
<p>a) Um den regenerativen Energien in der Stadt zum Durchbruch zu verhelfen, soll die Stadt ein Investitionsprogramm auflegen. Pro Jahr soll eine kommunale Einrichtung mit einer Solaranlage zur Energie- und Wärmegewinnung ausgerüstet werden. Priorität haben dabei die größeren kommunalen Gebäude.<br />
Zur Finanzierung soll hierfür die Konzessionsabgabe herangezogen werden.</p>
<p>b) Darüber hinaus soll die Möglichkeit geprüft werden, den Energiebedarf öffentlicher Einrichtungen mit Hilfe von modernen Blockheizkraftwerken zu decken.</p>
<p>c) Der Betrieb aller vorher genannten Strom- und Wärmelieferanten erfolgt durch die Stadt Waghäusel. Damit kommt neben den ökologischen Vorteilen auch der finanzielle Vorteil wieder bei den Bürgern an.</p>
<p>2. Energie einsparen!</p>
<p>a) Bei der Neuanschaffung von Fahrzeugen für die Stadtverwaltung ist darauf zu achten, dass diese den neusten Umweltanforderungen gerecht werden. Hierbei gilt der von der EU vorgeschlagene Orientierungsrahmen von 120 Gramm CO2/km. Davon ausgenommen sind selbstverständlich die entsprechend notwendigen Fahrzeuge von Bauhof, Stadtgärtnerei und Feuerwehren.</p>
<p>b) Die städtischen Gebäude sollen im Bereich der Wärmenutzung den Vorgaben des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes unterworfen werden. Dieses sieht ab 2010 für bestehende Bauwerke einen 10-prozentigen regenerativen Anteil am Warmwasser- und Heizwärmebedarf verpflichtend vor. Dieses Ziel soll schnellstmöglich erreicht werden.</p>
<p>c) Das Anstrahlen öffentlicher Gebäude und Kirchen in der Nacht sollte zeitlich begrenzt werden.</p>
<p>d) Bei neu eingerichteten Straßenlaternen ist möglichst auf solarbetriebene LED-Leuchten zurückzugreifen. Wo dies nicht möglich ist, sollten dennoch besonders energiesparende Lampen eingesetzt werden, die auch über eine Dimmerfunktion verfügen sollten, um den Verbrauch besser regulieren zu können.</p>
<p>e) In allen öffentlichen Einrichtungen sind umgehend Energiesparlampen anzubringen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Fabian Wunderlich</title>
		<link>http://dsdz.info/2008/11/energieversorgung/#comment-45</link>
		<dc:creator>Fabian Wunderlich</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 12:20:08 +0000</pubDate>
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		<description>Frischer Wind für die kommunale Energieversorgung

Wir müssen den Mut haben auch in Baden-Württemberg an geeigneten Standorten Windräder zu bauen. Der rückwärtsgewandten CDU-Propaganda von der "Verspagelung der Landschaft" sei die Frage gestellt, ob sich denn Überland-Hochspannungsmasten besser in das Landschaftsbild einpassen, die den Strom aus Atomkraftwerken mit häßlichen Wasserdampfwolken in die Gemeinden leiten.

Im Wald wächst Wärme

Viele Kommunen verfügen über eigenen Wald. Warum also nicht bei öffentlichen Gebäuden auf Holzhackschnitzelhizungen setzen ? Energie kann so aus dem eigenen Forst gewonnen werden. Das ist umweltfreundlicher durch kurze Wege und macht uns zudem unabhängiger vom Import anderer Energieträger.

kommunale Energieversorgung als Investionsobjekt

Manch einer mag nach Investitonsmöglichkeiten für sein Erspartens suchen. Das EEG macht die Produktion von erneuerbarer Energie attraktiv. Der eigene Geldbeutel gibt eine eigene ausreichend große Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Eigenheims nicht bei jedem her. Kommunen können solchen Anlagen auf öffentlichen Gebäuden installieren und ihren Bürgern anbieten sich daran zu beteiligen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Frischer Wind für die kommunale Energieversorgung</p>
<p>Wir müssen den Mut haben auch in Baden-Württemberg an geeigneten Standorten Windräder zu bauen. Der rückwärtsgewandten CDU-Propaganda von der &#8220;Verspagelung der Landschaft&#8221; sei die Frage gestellt, ob sich denn Überland-Hochspannungsmasten besser in das Landschaftsbild einpassen, die den Strom aus Atomkraftwerken mit häßlichen Wasserdampfwolken in die Gemeinden leiten.</p>
<p>Im Wald wächst Wärme</p>
<p>Viele Kommunen verfügen über eigenen Wald. Warum also nicht bei öffentlichen Gebäuden auf Holzhackschnitzelhizungen setzen ? Energie kann so aus dem eigenen Forst gewonnen werden. Das ist umweltfreundlicher durch kurze Wege und macht uns zudem unabhängiger vom Import anderer Energieträger.</p>
<p>kommunale Energieversorgung als Investionsobjekt</p>
<p>Manch einer mag nach Investitonsmöglichkeiten für sein Erspartens suchen. Das EEG macht die Produktion von erneuerbarer Energie attraktiv. Der eigene Geldbeutel gibt eine eigene ausreichend große Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Eigenheims nicht bei jedem her. Kommunen können solchen Anlagen auf öffentlichen Gebäuden installieren und ihren Bürgern anbieten sich daran zu beteiligen.</p>
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